Dienstag, 7. Januar 2014

Darum gab es Tränen am Set von „Die Pilgerin“ (Bild)

Volker Bruch und Josefine Preuß im BILD-Interview
Von M. Schacht
 
Macht, Sex und eine lange Reise: Millionen sahen am Montag Josefine Preuß (27) und Volker Bruch (33) im Mittelalter-Epos „Die Pilgerin“ (ZDF). In BILD spricht das Schauspiel-Duo über Tränen beim Dreh, Religion und – natürlich – das Pilgern!

BILD: Sie haben „Die Pilgerin“ drei Monate in Tschechien gedreht. Woran erinnern Sie sich besonders?
Josefine Preuß: „Als mir meine Haare um vierzig Zentimeter abgeschnitten wurden, habe ich geweint.“
Volker Bruch: „Wirklich?“
Preuß: „Ja, im Ernst! Das ist ein ziemlicher Schritt für eine Frau! Die Haare sind ja immer noch kurz.“

BILD: Sie spielen Geschwister. Kannten Sie sich?
Bruch: „Wir kannten uns nicht, haben uns erst beim Drehen getroffen.“

BILD: Klingt riskant …
Preuß: „Nö, gar nicht. Volker und ich passen wie Arsch auf Eimer. Da hat der Regisseur ganze Arbeit geleistet.“

BILD: „Die Pilgerin“ wird von Männern unterdrückt. Wie reagieren Sie, wenn Männer Ihnen etwas verbieten wollen?
Preuß: „Mir darf kein Mann etwas verbieten. Wenn überhaupt, dann nur mein Vater!“

BILD: Frau Preuß, Sie verkleiden sich im Film als Mann …
Preuß: „... aber ich bleibe Frau! Ich wollte nicht mit Eiern in der Hose rumlaufen.“

BILD: Würden Sie pilgern?
Bruch: „Ich kann mir das nicht vorstellen. Schon gar nicht, um wie im Film ein verwesendes Organ von A nach B zu tragen. Du?“
Preuß: „Nein, niemals! Aber das ist ja heute durch das Buch von Hape Kerkeling auch so ein Touristen-Ding geworden. Auf dem Jakobsweg ist ja alle paar Meter ein nettes Café oder ein komfortables Hotel.“

BILD: Sind Sie gläubig?
Bruch: „Ich bin nicht religiös aufgewachsen. Der Glaube spielt in meinem Leben also keine besondere
Rolle.“
Preuß: „Ich bin da sehr pragmatisch. Ich glaube an das, was ich sehen und anfassen kann. Ich bin keine Freundin der Religion, aber auch kein Feind.“

Quelle: Bild

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