Samstag, 4. Januar 2014

Interview (Allgemeine Zeitung)

In der Allgemeinen Zeitung gibt es ein Interview mit Josefine Preuß.
Hier ein Auszug mit bisher unveröffentlichten Fragen:

Hat Sie die Vorstellung, in einem Mittelalterepos mitzuspielen, sofort begeistert?
Nein, das hat ein bisschen gedauert. Die ersten Drehbuchfassungen waren ehrlich gesagt auch nicht so toll. Als dann aber der Name von Regisseur Philipp Kadelbach fiel, von dem ja der Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ ist, der mich absolut begeistert hat, habe ich sofort den Vertrag unterschrieben.

Konnte er Ihnen auch die Angst davor nehmen, dass es in dem Film Klischees im Stil von „Die Wanderhure“ geben wird? Der Roman „Die Pilgerin“ stammt ja vom selben Autorenpaar.
Das hat er. Wir haben bei den ersten Treffen besprochen, wie der Look des Films sein soll, und es war ein Ansporn für mich, dass wir das Mittelalter wirklich als Mittelalter erzählen. Bei uns hat keine Frau bunte Kleider, schöne Zähne, gepflegte Fingernägel oder rasierte Beine.

Hatten Sie Berührungsängste vor den Szenen, in denen Ihre Figur körperliche Gewalt erdulden muss?
Nein, ich wusste ja vorher, was auf mich zukommt, und habe mit der Regie und den Kollegen besprochen, wie weit wir gehen.

Das Interview führte Cornelia Wystrichowski.
Quelle: Allgemeine Zeitung

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