Freitag, 14. März 2014

Ein Traum an Professionalität und Freundlichkeit (Presseheft)

Aus dem Presseheft zum Kinofilm "Irre sind männlich".

Anno Saul (Regisseur): "Josefine Preuß ist ein Traum an Professionalität und Freundlichkeit, völlig allürenfrei und mit Spaß bei der Arbeit."
Philip Voges (Produzent): "Mia, Daniels Freundin, sollte ein ganz anderer, aber nicht minder attraktiver Typ von Frau sein. Da passte es gut, dass Josefine Preuß gerade wegen einer anderen Rolle kurze Haare hatte.“

Interview mit Josefine Preuß zum Film:

Wer ist Mia? 
Mia ist seit Jahren Daniels Freundin. Die Beziehung der beiden hat einen Punkt erreicht, an dem es langsam kriselt. Jedes Wort, das einer sagt, könnte falsch verstanden werden. Sie testen die Grenzen aus, sie machen sich eifersüchtig. Im Film geschieht das, was der Worst Case ist: Daniel verliebt sich in eine andere Frau, in die Schauspielerin Bernadette. Mia hat damit ihre Probleme. Erst trennt sie sich, dann verliebt sie sich neu in Daniel, sobald er eine andere Frau liebt. So ist das halt oft in einer Beziehung: Distanz schafft wieder Nähe.

Was hält Mia von Therapien?
Mia ist hellauf begeistert, als sie erfährt, dass Daniel sich mit der Seb-Jenkins-Methode therapieren lässt. Sie denkt, das könnte ihre Beziehung retten. Daniel fühlt sich bei seiner ersten Therapiesitzung unwohl, weil die Therapeutin gleichzeitig seine Mutter ist. Die kann nicht unterscheiden zwischen diesem Paar, das sie therapiert, und dem eigenen Sohn, der – wie sie denkt – seine Probleme mit der frühen Trennung vom Vater hat. Gerade dieses Missverständnis der Mutter ist Daniels eigentliches Problem.        

Wie war die Zusammenarbeit mit Fahri Yardim?
Fahri Yardim hatte mal einen Gastauftritt in unserer Serie „Türkisch für Anfänger“. Er hat Mehdis Cousin Erol gespielt, einen Taxifahrer, der schwarz arbeitet. Das war eine kleine feine Rolle, daher kannten wir uns schon. Umso schöner war es, dass wir jetzt bei IRRE SIND MÄNNLICH ein Paar spielen durften.       
 
Wie war die Zusammenarbeit mit Regisseur Anno Saul?        
Anno ist ein sehr lustiger Regisseur. Ich mag seine Art zu arbeiten, weil wir alle Szenen, die wir am Tag drehen wollen, morgens gemeinsam proben. Das heißt, die Schauspieler und die Crew sind super vorbereitet, bevor die Kamera dazukommt. Anno geht auf all unsere Vorschläge ein, hat aber oft umso bessere Ideen. Wir haben in der Szene, in der Daniel und Mia sich trennen, einiges ausprobiert. Das Schönste, was Anno zu mir sagte, war: „Jetzt hast Du einen Freischuss!“ Da konnte ich wirklich Comedy spielen. Ob das im Film verwendet wurde oder ob die Szene später nur als „Deleted Scene“ auf der DVD auftaucht, weiß ich allerdings nicht.

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