Samstag, 25. April 2015

Das sagt sie heute zum „Helene-Skandal“ (Bunte)

Ihr BAMBI-Kommentar zu Helene Fischers „Atemlos“ sorgte im November 2014 für einen waschechten „Shitstorm“. So denkt Josefine Preuß heute darüber ...

Wir erinnern uns zu gut an den BAMBI 2014. Josefine Preuß (29) räumte das goldene Reh in der Kategorie „Beste Schauspielerin national“ ab und konnte es kaum fassen. Im Freudentaumel kam ihr bei ihrer Dankesrede dann ein Satz aus, der kurz darauf große Wellen schlug und für einen waschechten Internet-Shitstorm sorgte. „Dann uns jetzt allen eine ganz tolle Aftershow-Party, und bitte wenn der Song ‚Atemlos’ kommt, dann bitte nur einmal und in der Version von Samu Haber, okay?“ – mit diesen Worten rief sie alle Helene-Fischer-Fans auf den Plan und die stänkerten im Netz gegen Josefine was das Zeug hielt.
Wir haben die Schauspielerin ein halbes Jahr später in Berlin zum Interview getroffen und nachgefragt, wie sie heute über den „Vorfall“ denkt.

Nach deinem BAMBI-Kommentar zu Helene Fischers „Atemlos“ hast du einen sogenannten „Shitstorm“ geerntet. Wie bist du damit umgegangen?
Ich konnte total gut damit umgehen. Entweder habe ich über die Reaktionen gelacht, oder sie brachten mich zum Nachdenken. Ich habe mich aber nicht beleidigt oder angegriffen gefühlt. Die Anonymität, die einem das Internet ermöglicht, macht es den Leuten so leicht, negative Kommentare abzugeben. Ich habe dann ja einen Kommentar dazu veröffentlicht, in dem ich mich entschuldige. Was mir allerdings wehgetan hat, war, dass sich Leute, die sich nicht kennen, unter diesem Posting richtig böse und unter der Gürtellinie anfeinden. Ich habe teilweise sehr junge User mit elf oder zwölf Jahren auf meiner Seite und möchte nicht, dass sie bestimmte Wörter in ihrem Vokabular haben.

Passt du durch den Vorfall jetzt besser auf, was du sagst – weil diese Anonymität im Netz eben sehr mächtig ist?
Leben und leben lassen. Wir reden immer von Meinungsfreiheit, aber ich bin so aufgewachsen: Wenn du nix Gutes zu sagen hast, dann sag lieber gar nix. Das kann man bestimmten Menschen aber nicht beibringen, deren Leben sich in ihrem Computer abspielt. Ich würde mich und meine Posts aber nicht von Anfang an zensieren, nur um allen zu gefallen. Wenn ich davor Angst hätte, könnte ich meine Seite auch dichtmachen.

Hat sich Helene bei dir gemeldet?
Nein. Ich kenne sie auch nur aus dem Fernsehen und von den Auftritten. Das Thema wurde so groß, dabei wollte ich einfach nur meinen BAMBI genießen. Als ich gesehen habe, was da im Netz los ist, bin ich aus allen Wolken gefallen. Aber ich bin mit der Sache absolut im Reinen (lacht).

Gab es Zeiten, in denen du mit so viel Kritik nicht so locker umgehen konntest?
Ich habe einen Job, bei dem man mit Kritik umgehen können muss. Das habe ich früh gelernt. Aber es muss immer sachlich bleiben.

Was könnte dich richtig treffen?
Es kommt drauf an, wie es an mich herangetragen wird. Der Ton macht die Musik. Es trifft mich, wenn jemand seine Kritik nicht freundlich, sondern aggressiv und unsachlich äußert.

Bereust du irgendwas in deiner Karriere?
Nein. Jede Entscheidung, bei der ich damals vielleicht dachte „Ob das jetzt so richtig war?“, hat sich im Nachhinein als absolut richtig entpuppt. Man muss machen, was man für richtig hält und später auch dazu stehen. Ich kann es nur nicht leiden, wenn heute jemand sagt, dass er etwas damals ja gar nicht so gemeint hatte. Das ist Unsinn. Man muss Rückgrat zeigen.

Das tut sie, indem sie die Sache mit dem BAMBI-Kommentar so locker sieht und sich nicht dafür schämt. Finden wir gut, nur Mut!
Übrigens, haben Sie die neuen heißen Fotos von Josefine gesehen? Die Schauspielerin ist das neue Testimonial von Magnum und wurde von Starfotografin Ellen von Unwerth (61) für die „Moments in Pink & Black“-Edition sexy in Szene gesetzt.
Quelle: Bunte

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