Dienstag, 16. Februar 2016

Josi über Blut, Horror und ihre Ängste (Purestars)

Nach einem erfolgreichen ersten Teil, schlüpft Josefine Preuß noch einmal in die Rolle der Hebamme Gesa, die im 19. Jahrhundert lebt. Wie blutig der Dreh war und was für Ängste sie hat, verriet sie PURESTARS.
Der erste Teil war schon blutig, doch die Fortsetzung toppt das nochmal: In "Die Hebamme II" hilft Gesa nicht mehr nur Kinder auf die Welt zu bringen, sondern ist mit einem Serienkiller konfrontiert. Der schneidet die Herzen seiner Opfer aus ihren Körpern, dabei wollte Gesa doch nur Medizin studieren. Ganz schön blutig, doch für Hauptdarstellerin Josefine Preuß (30) nicht so tragisch, wie sie im Interview mit PURESTARS verriet.

"Ist ja nur Kunstblut", verriet das "Magnum"-Werbegesicht von 2015. Aus den Socken haut die Berlinerin, die immer wieder auf dem roten Teppich begeistert, etwas anderes: Spinnen! Wie schlimm ihre Phobie ist und wann sie zum gröhlenden Fangirl wird, verriet sie uns exklusiv.


PURESTARS: Wie war es nochmal in die Rolle der Gesa zu schlüpfen?
Josefine Preuß: Ganz toll. Wir waren sehr dankbar, einen zweiten Teil machen zu dürfen – und dachten dann jetzt: "Wir hauen auf die Kacke!" Man kann die Filme nicht vergleichen, da es von der Hebammen-Story weggeht hin zu der Medizinhistorie. Es war schön mit gleichem Team zu drehen. Es war wie nach Hause kommen.

Fortsetzungen gehen meist auch in die Hose. Gab es einen Punkt, an dem sie gezögert haben, noch einen Film zu machen?
Das weiß man ja erst immer hinterher. (lacht) Nein, eigentlich haben wir uns alle gefreut, Gesas Geschichte weiterzuerzählen. Und wer weiß, vielleicht kommt ja auch ein dritter Teil.

Im Film geht's ganz schön blutig zu. Wie gut können Sie damit umgehen?

Wenn es nicht mein eigenes Blut ist, dann kann ich damit gut umgehen. Wenn ich mir Beispiel in den Finger schneide, dann kommt schnell ein Pflaster drüber. Aber es müssen schon andere Blutmengen kommen, um bei mir ein mulmiges Gefühl hervorzurufen. Und im Film ist es ja Kunstblut. Das sieht man auch, wenn man nah dran ist. Das hat eine ganz andere Konsistenz.

Vor was ekeln Sie sich?

Spinnen und Schlangen. Bei Tieren, die mehr als vier oder weniger als zwei Beine haben, kriege ich Angst. Wenn ich eine Spinne sehe, rufe ich sofort den Nachbarn. Der hilft dann weiter – meine Hausgemeinschaft kennt mich in der Hinsicht schon. Denn: Die Spinne wegzusaugen geht gar nicht. Sie wird aus dem Fenster geworfen.

Nun hat "Die Hebamme II" fast ein bisschen Horrorcharakter. Sind Sie Fan von Horrorfilmen?

Früher mehr als heute. Wenn es zu gruselig wird, rede ich mir immer ein: "Es ist nur ein Film, es ist nur ein Film". Ich kann sowas sehen, aber ich würde mir so einen Film jetzt nicht speziell raussuchen. Ich will einfach gut schlafen will, möglichst mit Licht aus.

Was sind Sie dann für ein Angsttyp?

Ich stelle mich der Angst. Früher hatte ich mal Höhenangst. Das habe ich überwunden, in dem ich oft in Freizeitsparks gegangen bin und alle Achterbahnen mitgefahren bin. Jetzt können sie schon nicht mehr höher, schneller, weiter sein. Aber bei Spinnen geht bei mir gar nichts. Eine Therapie wäre bei mir rausgeworfenes Geld. (lacht)

Sie sind Polizistentochter. Haben Sie schon mal etwas mitgehen lassen?

Ich bin so erzogen worden, nichts zu nehmen, was einem nicht gehört. Ich wusste früh, was Recht und Unrecht ist. Mein Vater hat uns das immer vorgelebt. Meine Eltern hätten uns eher mehr Taschengeld gegeben, statt so einen Scheiß zu machen.

Sie sind Fan vom Fußballclub "Union Berlin". Wie muss man sich Sie da vorstellen?

Ich bin die Kleinste und die Lauteste, auch manchmal sehr ruppig, wenn doof gefoult wurde und der Schiedsrichter das nicht sieht. Ich singe alles mit, ich springe, ich gröhle. Ich mache einfach alles, um die Mannschaft zu unterstützen.

Bleibt zwischen Drehplan und Fußball eigentlich noch Platz für Urlaub?

Ja, klar! Ich brauche die Mischung. Wenn es ein Ort ist, an den man erstmal drei Tage reisen muss, dann lade ich gerne erstmal Akkus auf, lese Bücher lesen und esse gut. Aber danach geht auch wieder Action, sonst wäre es ja zu langweilig.

Das Interview führte Daniela Garrasi für Purestars.

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